Portrait

Seit über 80 Jahren ...

Es war im Oktober 1932 –
die Weimarer Republik neigte sich ihrem Ende zu und die Weltwirtschaftskrise war noch in vollem Schwung – als Leo Forsbeck in Essen seine Tätigkeit als Versicherungsmakler aufnahm. Ursprünglich Berufsoffizier, fand er nach dem ersten Weltkrieg eine Anstellung bei der Firma Stinnes in Hamburg, wo er im Laufe der Jahre die Leitung der Versicherungsabteilung übernahm. Im Jahre 1932 wagte er den Sprung in die Selbstständigkeit. Dank seiner langjährigen Geschäftsbeziehungen zu mehreren Versicherungsgesellschaften gelang es ihm bald, einen ansehnlichen Versicherungsbestand aufzubauen. Dieser machte es im Jahr 1937 erforderlich, den Firmensitz nach Berlin zu verlegen. Der zweite Weltkrieg ließ jedoch auch diese Firma nicht ungeschoren. Die Versicherungsobjekte wurden größtenteils zerstört und lagen in der damaligen sowjetischen Besatzungszone und viele Kunden waren in alle Himmelsrichtungen versprengt.


Das hinderte Leo Forsbeck jedoch nicht daran, sofort nach Kriegsende seine Tätigkeit unter primitivsten Bedingungen wieder aufzunehmen und schon bald über seinen Sohn Karlernst Forsbeck die Filiale Rheinland zu gründen. Leo Forsbeck verstarb im August 1947 mit 71 Jahren.

Die Firma ging auf den Sohn Karlernst Forsbeck über, der sie nun ganz in das Rheinland verlegte. Mit der erforderlichen Zähigkeit machte er sich an den Aufbau eines neuen Versicherungsbestandes. Wie bei so vielen seiner Kollegen, waren die „Betriebsräume“ zunächst das eigenen Wohnzimmer. Doch bereits im Jahre 1953 fand Forsbeck in Bad Münstereifel geeignete Büroräume, wo sich seitdem der Firmensitz befindet. Der Versicherungsbestand überschritt bald den Vorkriegsumfang und erweiterte sich stetig. Dies gelang durch Wiederanknüpfung alter Geschäftsbeziehungen mit ehemaligen Kunden, die sich von Flensburg bis zum Chiemsee über die gesamte Republik verstreut hatten.

Nach seiner Ausbildung zum Versicherungskaufmann und einem Volkswirtschaftsstudium trat im Januar 1975 Rüdiger Forsbeck, der Enkel des Firmengründers, in die Firma ein und übernahm diese bereits 1977 in dritter Generation als Inhaber. Weitere 10 Jahre arbeiteten Junior und Senior dann erfolgreich zusammen, bis letzterer sich dann allmählich aus dem Geschäft zurückzog und 2002 verstarb.

Neben seiner beruflichen Tätigkeit fand Rüdiger Forsbeck auch noch Zeit, intensiv die Belange seines Berufsstandes zu vertreten. Zehn Jahre lang war er Vorsitzender des Bezirksverbandes Bonn des Bundesverbandes Deutscher Versicherungskaufleute BVK und gehört dem Vorstand auch nach der Fusion mit Köln weiterhin an.

Im Jahre 1994 schloss sich die Firma der CHARTA Börse für Versicherungen AG an und konnte auf diese Weise ihre Position im Markt deutlich festigen. Obwohl die Firma heute Versicherungsprodukte aller Sparten vermittelt, verlegte sie im Laufe der Jahre den Schwerpunkt auf die Versicherung von Klein- und Mittelbetrieben sowie auf das zwar arbeitsintensive, aber solide Privatgeschäft. Hierbei erfreut sie sich der Unterstützung qualifizierter Mitarbeiter. Seit dem 01.01.2015 wird das Unternehmen durch die bisherige langjährige Mitarbeiterin Kim Hahn (geb. Jordans) in vierter Generation fortgeführt.
Rüdiger Forsbeck
Rüdiger Forsbeck
Kim Hahn
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