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BGH: Elternunterhalt im Pflegefall hat Vorrang vor eigener Altersvorsorge

18.07.2017 - Pflege: Der Bundesgerichtshof (BGH) hat die Pflichten zum Elternunterhalt ausgeweitet. Die Richter entschieden, dass Kinder auch dann im Pflegefall der Eltern für deren Unterhalt aufkommen müssen, auch wenn sie selbst kein eigenes Einkommen haben. Ist Vermögen vorhanden, darf es auch nicht für die eigene Altersvorsorge gespart werden - solang man durch den Ehepartner im Alter abgesichert ist.

Pflegefall

Sind die Eltern bzw. Großeltern nicht mehr in der Lage, eigenständig für ihren Lebensunterhalt aufzukommen, sind Kinder oder Enkel nach § 1601 BGB unterhaltspflichtig. Zwar kommt das Sozialamt zunächst für entstehende Kosten auf, holt sich das Geld jedoch im Nachhinein zurück. Wer Vermögen hat, darf nach dem BGH-Urteil (Az. XII ZB 236/14, 29.4.2015) nicht damit rechnen, dieses Geld für die eigene Altersvorsorge zu behalten.

Sozialamt forderte rund 7.300 Euro Unterhaltszahlung für Pflegekosten der Mutter
Im vorliegenden Fall hat die Tochter nach Geburt des ersten Kindes ihre Erwerbstätigkeit aufgegeben. Ihr Ehemann verdiente zuletzt über 70.000 Euro im Jahr, bevor er mit eine Rente wegen Schwerbehinderung bezog. Als die Mutter in einem Pflegeheim untergebracht wurde, konnte die Tochter deren Unterhaltskosten nicht selbst tragen, das Sozialamt sprang ein. Dies forderte anschießend jedoch die gezahlte Summe für den Zeitraum von Januar 2010 bis Februar 2013 in Höhe von insgesamt 7.296,88 Euro zurück.

Das Oberlandesgericht Köln zeigte auf, dass der Tochter keine Einkünfte für den Elternunterhalt zur Verfügung stehen. Die Richter sprachen ihr auch ein Altersvorsorgevermögen von 178.192,94 € zu, darunter unter anderem die eigene Immobilie und zwei Lebensversichererungen im Wert von rund 15.500 und 6.400 Euro. Dass der Ehemann möglicherweise für die Altersvorsorge für ihn und seine Frau aufkommen könnte, spielte für das OLG keine tragende Rolle: „Gerade der Umstand, dass er bei der primären Altersvorsorge auf seinen Ehegatten angewiesen sei, bringe für den nicht erwerbstätigen Ehegatten die Notwendigkeit mit sich, eine eigene zusätzliche private Vorsorge zu treffen“, so die Kölner Richter.

Keine Mietausgaben aufgrund einer selbstgenutzen Immobilie gelten als Einkommen
Der BGH entschied jedoch, dass das Urteil des Oberlandesgerichts einer rechtlichen Überprüfung nicht standhält. Zum einen ist die Tochter alleinige Eigentümerin eines Einfamilienhauses, da sie keine Miete zahlt, ist ihr diese als Einkommen anzurechnen. Zinsvorteile aufgrund des Wohnvorteils sind ihr also als Vermögen anzurechnen, welche sie teilweise zur Versorgung ihrer Mutter hätte einsetzen können. Denn, so der BGH: „Die Leistungsfähigkeit des Unterhaltspflichtigen wird nicht nur durch seine Erwerbseinkünfte, sondern in gleicher Weise durch Vermögenserträge und sonstige wirtschaftliche Nutzungen bestimmt, die er aus seinem Vermögen zieht.“


So sieht es der BGH
Die Karlsruher Richter folgten dem OLG-Urteil jedoch dahingehend, dass die selbstbewohnten Immobilie der Tochter nicht zu verwerten ist. Zusätzlich wird ein „Notgroschen“ geschont. Die Höhe des Notgroschens lässt sich nicht pauschal festlegen, im Falle eines alleinstehenden, kinderlosen Unterhaltsschuldners, der über ein Erwerbseinkommen unterhalb des Selbstbehalts verfügt, hat der Senat einen Betrag von 10.000 € als ausreichend erachtet.

Altersvorsorge durch den Ehegatten gesichert
Weiter partizipiert die Tochter an der Altersvorsorge ihres Ehemannes: „So wie die Ehegatten in einer Hausfrauenehe während der aktiven Zeit des erwerbstätigen Ehegatten von dessen Einkommen leben, leben sie nach Renteneintritt von dessen Rente nebst Zusatzversorgung“, heißt es im Urteil des BGH. Ein eigenes Altersvorsorgevermögen zu bilden, wäre für sie nur dann nötig, wenn sie über den Ehemann nicht hinreichend abgesichert ist.

Bedenken über das Urteil äußerte Martin Wahlers, Fachanwalt für Familienrecht aus Darmstadt gegenüber Stiftung Warentest: „Nicht nur wird die wirtschaftliche Selbstständigkeit der Frau im Alter eingeschränkt, sondern der Mann wird im Grunde gezwungen, doppelt vorzusorgen, will er nicht sein Altersvorsorgevermögen irgendwann auf zwei Personen aufteilen“. Der Fall geht nun zur erneuten Überprüfung an das OLG Köln zurück.

Quelle:
Stiftung Warentest



17.06.2017 - Unsere Chefin Kim Jordans ist keineswegs die Braut, die sich nicht traut, sondern sie hat geheiratet und heisst von nun an mit Nachnamen Hahn. Es war eine traumhaft schöne Hochzeit von Markus und Kim. Danke, dass wir dabei sein durften. 

Herzlichst möchten wir zu Eurem großen Tag gratulieren. Wir wünschen dem glücklichen Brautpaar ein gemeinsames Leben voll Freude und Glück! Und nun viel Spaß in den Fitterwochen.

Eine Hochzeit ist eine Landung, die wie ein Start aussieht. (Paul Hubschmid)

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Hochzeit


Frohe Pfingsten!

Ob Ihr nun bei Rock am Ring richtig abrockt, was sportliches vorhabt oder einfach nur geniessen wollt - ich wünsche Euch ein wunderschönes, erholsames und sonniges Pfingstwochenende!

Pfingsten 2017


Wenn´s mit dem Fahrrad kracht

30.05.2017 - Das Fahrrad oder Pedelec ist ein wichtiges und praktisches Utensil, mit welchem Du durch den Alltag gelangst. Sei es für sportliche Zwecke oder für den Weg zur Arbeit. Doch ein Fahrradunfall kann schnell Dein ganzes Leben auf den Kopf stellen.

Schutzkleidung beugt Handwurzelknochen- und Ellenbogenfraktur vor - Schützer sehen zwar ein bisschen bescheuert aus, machen aber Sinn. Ein Fahrradhelm  kann Deine Knautschzone sein.

Und falls doch mal was passiert: Mit 1 Mio EUR versichert by Versicherungsmakler Leo Forsbeck. Deine persönliche Schadenhilfe regelt alles mit der Versicherung. Wünsche Euch eine unfallfreie Woche!  images emoji php v9 f5f 1 16 1f31e

Mehr Informationen zu Fahrradunfällen




Touristenfahrten auf dem Nürburgring

29.05.2017 - Einfach mal das Gaspedal bis zum Bodenblech durchdrücken und die Faszination Nürburgring genießen - das wär's doch! 

Bevor man sich allerdings auf die über 20 Kilometer lange Rennstrecke wagt, sollte man unbedingt mit seinem Versicherer klären, ob das Risiko eingeschlossen werden kann.

Wenn nicht: wir machen es für die Zukunft möglich - auch wenn Du erstmal nicht bei uns versichert bist. Probier´s aus und sag´s weiter ... :)


Ein Unfall beim "freien Fahren" auf dem Nürburgring kann dazu führen, dass die Vollkaskoversicherung nicht zahlt. Mehr Informationen:
Kein Unfallschutz bei Touristenfahrten


Fragen an meine Versicherungsmaklerin

23.05.2017 - Ganz egal, wo es hakt, wir finden immer eine Lösung. Euer Problem wird schnell und kompetent gelöst, die Ergebnisse sprechen für sich. Hier mal ein kleiner Katalog an Fragen, die uns tagtäglich gestellt werden:

"Kannst Du meinen Freund / Freundin in der Haftpflicht einschließen"

"Ich bin umgezogen, müssen meine Versicherungen nun geändert werden?"

"Wir haben uns einen Hund gekauft, muss der versichert werden?"

"Im Keller haben wir einen Wasserschaden, ist das versichert?"

"Ich habe den Arbeitgeber gewechselt, was machen wir mit der BAV?"

"Können wir eine günstige KFZ Versicherung für mich raussuchen?"

"Ich habe mit meinem Auto ein Rehunfall gehabt, ist das versichert?"

"Mein Kind hat sich mit dem Fahrrad einen Unfall gehabt und dabei einen Zahn verloren, greift die Unfallversicherung?"

"Ich habe mich von meinem Mann getrennt, kannst Du unsere Versicherung aufteilen?"

"Mein neuer Vermieter  verlangt eine Haftpflicht mit Mietsachschäden, kannst Du mir das fix fertig machen?"

Glückliche, zufriedene Kunden stehen im Mittelpunkt unserer täglichen Arbeit. Holen Sie das Beste für sich raus!


Schöne Grüße vom BVK- Maklerabend auf der Godesburg

17.05.2017

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BVK2

BVK3


Einbruch 2.0 - Mein Haus, meine Garage mein Computer

Kein Haus, keine Wohnung ist eine Insel. Jan und Chrissy waren nur schnell was essen und nun steht die Haustür offen. Sie wurde aufgedrückt, die ganze Wohnung ist durchwühlt, die Schubladen und Schränke stehen auf. 

Damit Ihnen das nicht passiert, schützen Sie Ihr Hab und Gut mit unseren Tipps.


Wir wünschen alles Gute zum Muttertag!

Ein grosses Dankeschön an die liebsten Mamis dierser Welt. Geniesst den Tag, er ist nur für Euch!

Muttertag


Hochsaison für Fahrraddiebe

09.05.2017 - "Hilfe, mein Drahtesel ist weg! Ich hab nur kurz mein Rad abgestellt, schon war es gestohlen. Was mache ich denn jetzt?"

Dieser Hilferuf erreichte uns, ehe wir heute im Büro angekommen waren. Es ist mal wieder Hochsaison für Fahrraddiebe. Ganze Herden von Rädern werden überall abgestellt. 

Und wenn der Fahrrad-Ausflug mit dem Fußmarsch nach Hause endet, haben wir Tipps für Euch, damit der Verlust nicht auch noch ein dickes Loch ins Portemonaie reisst.

Wir informieren Euch, was beim Klau Eures Drahtesels beachtet werden muss und helfen, den Ersatz-Anspruch bei der Versicherung geltend zu machen. Noch Fragen?

Mehr Informationen zum Thema Fahrraddiebstahl



Luna und Frauchen Jana

"Ich bewache mein Frauchen, es ist besser, wenn Du ihr nicht zu nahe kommst“  images emoji php v8 f4f 1 16 1f601  images emoji php v8 fde 1 16 1f43e

08.05.2017 - Danke Jana für das schöne Bild! "Luna" ist eine Dobermann Hündin und 3 Jahre alt. Wie man unschwer erkennen kann, hat Luna die Lage voll im Griff. Was machen Eure Tiere so?

Fragen Sie uns, wenn es um eine Tierkranken- oder OP-Kostenversicherung geht. Wir können Ihnen attraktive Tarife mit besten Leistungen anbieten.

Leo Forsbeck - Versicherungsmaklerin Kim Jordans - Tierkrankenversicherung



Einbruchdiebstahl - wir konnten helfen!

05.05.2017 - Anruf heute vormittag. Kunde: Ich hatte einen Einbruchsschaden und ein Fenster ist kaputt.  Darf mich eine Versicherung 4 Wochen vertrösten, bis ich den Schaden reparieren darf? 

Kunde war bei einer Fremdversicherung. Er hat uns beauftragt, den Vertrag in unsere Betreuung zu übernehmen und den Schaden zu regeln. Gerade haben wir die Zusage für die Regulierung bekommen! 

Auch bei bereits bestehenden Versicherungen anderer Gesellschaften können wir in Ihrem Auftrag tätig werden, ohne die Versicherung aufzulösen oder zu kündigen. Unser Service ist für Sie ohne Kosten!


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Vielen Dank!

04.05.2017 - Nachdem ihr Mann verstarb, stand unsere Kundin plötzlich mit allem allein da. Wir haben uns um sämtliche Versicherungsangelegenheiten gekümmert und ihr einiges an Sorgen abnehmen können.

Als kleines Dankeschön überreichte sie uns heute diesen wunderschönen Blumenstrauß. Vielen Dank, wir haben uns sehr gefreut!

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Auswertung „Alternde Gesellschaft“

02.05.2017 - Das Münchener Max Planck Institut für Sozialrecht und Sozialpolitik hat vor einiger Zeit einmal die Menschen direkt gefragt: Was glauben Sie, wie alt Sie werden? Das Ergebnis: Die meisten unterschätzen ihre eigene Lebenserwartung immer noch deutlich.
Die Deutschen verbringen einen immer größeren Teil ihres Lebens bei guter Gesundheit. Zu dem Ergebnis kommt eine aktuelle Berechnung des Demograpfen Roland Rau. Einen Grund für die bessere körperliche Verfassung der Menschen sieht Rau in der gesünderen Lebensweise.


Mehrheit der Deutschen hält gesetzliche Rente für unsicher


Das Vertrauen in die gesetzliche Rente hat in der Bevölkerung gelitten. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Online-Befragung unter 1.000 Deutschen. Auch die Inflation werde als „ein Problemfaktor für die Zeit nach dem aktiven Berufsleben gesehen“, heißt es.

Altersvorsorge ist ein schwieriges Thema. Daß die gesetzliche Rente für den Ruhestand von morgen alles andere als üppig ausfallen wird, ist schon lange klar. Ausschließlich mit der gesetzlichen Versorgung wird das mit einer auskömmlichen Rente später mal nichts. Die Menschen müssen umdenken, wollen sie nicht mit Sicherheit in der Altersarmut landen. Mehr Mumm heißt die Devise.

Sie möchten sich auch nicht allein auf die staatliche Versorgung im Altersruhestand verlassen? Unter hunderten Angeboten zeigen wir Ihnen diejenigen, die Ihr Einkommen für einen auskömmlichen Lebensabend sichern. Bewahren Sie ihre finanzielle Unabhängigkeit. Wir beraten Sie gern und unterstützen Sie bei Ihrer persönlichen Entscheidungsfindung.

Mehr Information: Umfrage gesetzliche Rente


Versicherungsschutz vor Naturgefahren

Rund 40 Prozent der Hausbesitzer in Deutschland haben sich gegen Schäden durch Überschwemmungen und weitere Elementargefahren versichert. Das sind rund drei Prozentpunkte mehr als vor einem Jahr und mehr als doppelt so viele versicherte Häuser wie vor 15 Jahren.

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Schluss mit der Aufschieberitis

Viele vermeiden die Auseinandersetzung mit dem Alter, das scheinbar die Heimat von beiger Allzweckkleidung, Rollatoren und Pflegeheimbewohnern ist. Dieses Aufschieben, im Fachjargon Prokrastination, ist nur allzu menschlich, obwohl es einfache Tipps gibt, wie man Dinge gezielt anpacken kann. Wenn es um das Thema finanzielle Vorsorge geht, kommen dabei auch wir Versicherer ins Spiel.

Mehr Information


Neues Gesetz zum automatisierten Fahren

Das neue Gesetz zum automatisierten Fahren ist beschlossen. Die Autofahrer bekommen darin mehr Freiheiten.

Die Gretchenfrage, die das Gesetz beantworten muss, lautet: Wie ist die Haftungssituation in dem kurzen Zeitraum, in dem der Autopilot die Verantwortung an den Menschen übergibt?

Auch für Fragen zu Ihren Assistenz-Systemen sind wir der richtige Ansprechpartner.


Mehr Information



Unser Newsletter 2.2017 ist da!


Unsere Themen

BU-Schutz: Wozu, das trifft doch nur Ältere und körperlich Tätige?

Hilfsbereitschaft kann teuer werden: Autoverleih unter Freunden

Kaum erwärmen die ersten Sonnenstrahlen den Asphalt, schwingen sich viele in den Sattel 

Erste Lebensversicherer reduzieren ihre garantierten Renten

Was tun wenn die Versicherung kündigt?

Zum Newsletter


Neues Gesetz zum automatisierten Fahren

Das neue Gesetz zum automatisierten Fahren ist beschlossen. Die Autofahrer bekommen darin mehr Freiheiten.

Die Gretchenfrage, die das Gesetz beantworten muss, lautet: Wie ist die Haftungssituation in dem kurzen Zeitraum, in dem der Autopilot die Verantwortung an den Menschen übergibt?

Auch für Fragen zu Ihren Assistenz-Systemen sind wir der richtige Ansprechpartner.


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Öffnungszeiten Karneval

Ob nun Helau! oder eben Alaaf!, die Karnevalsfreunde in deutschen Städten feiern ab Donnerstag das Ende der fünften Jahreszeit und den Beginn des Strassenkarnevals.

Und nicht nur die Kölner feiern Fastelovend, wie der Karneval in der Kölner Mundart genannt wird, sondern auch wir.

Veränderte Öffnungszeiten
27.02.2017 (Rosenmontag) geschlossen
28.02.2017 (Karnevalsdienstag) geschlossen

Wir wünschen Ihnen schöne Stunden im Karneval und danken für Ihr Verständnis.

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Gut zu wissen!

Schnee und Glätte - Brauche ich Winterreifen, damit die Kfz-Versicherung zahlt?

Schnee und Eis machen die Straßen unsicherer. Aber müssen Autofahrer immer Winterreifen aufziehen, damit sie ihren Versicherungsschutz nicht riskieren? Wir beantworten Ihnen die wichtigsten Fragen.

1. Gibt es in Deutschland eine generelle Winterreifenpflicht?
Nein. Allerdings regelt die Straßenverkehrsordnung, dass Kraftfahrzeuge bei Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte mit M+S-Reifen unterwegs sein müssen. M+S steht für „Matsch und Schnee“. Diese Reifen sind entsprechend gekennzeichnet und haben ein Profil, das bei winterlichen Straßenverhältnissen wie Schnee, Kälte und Glätte den nötigen Griff gewährleistet.

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2. Wie sollten sich Autofahrer am besten verhalten?
Wer sein Fahrzeug im Winter bei Schnee und Glätte nicht stehen lassen will oder kann, sollte auf Winterreifen umrüsten. Das gilt unabhängig von einer gesetzlichen Winterreifen-Pflicht in Deutschland. Denn Winterreifen erhöhen die Sicherheit bei Schnee, Matsch und Glätte. Autofahrer sollten sich daher rechtzeitig auf die kalte Jahreszeit einstellen – im Interesse der eigenen Sicherheit und der anderen Verkehrsteilnehmer.

3. Wann sollte man auf Winterreifen umrüsten?
In manchen Ländern sind Winterreifen für einen bestimmten Zeitraum vorgeschrieben – von Oktober bis März. Leichter kann man sich das mit der O-O-Regel – also von Oktober bis Ostern merken. Experten empfehlen, dass die Winterreifen von Oktober bis zum Wochenende nach Ostern auf dem Auto bleiben sollten.

4. Zahlt die Kfz-Haftpflichtversicherung auch wenn man ohne Winterreifen einen Unfall verursacht?
Ja. Autofahrer müssen sich wegen ihrer Kfz-Haftpflichtversicherung keine Sorgen machen: Die Versicherung übernimmt den Schaden des Unfallopfers, auch wenn der Unfall-Verursacher mit Sommerreifen unterwegs war.

5. Zahlt denn die Kaskoversicherung den Schaden am eigenen Auto?
Für den Schutz greift nur die Vollkaskoversicherung (und nicht die Teilkasko): Die Vollkasko zahlt für Schäden am eigenen Auto, der Fahrer geht somit nicht leer aus. Einzige Ausnahme: Der Autofahrer hätte vor Fahrtantritt oder während der Fahrt erkennen müssen, dass Sommerreifen angesichts der Straßenverhältnisse völlig ungeeignet sind. Kommt es deshalb zu einem Unfall, kann die Versicherungsleistung anteilig gekürzt werden.

Wer gegen die „Winterreifenpflicht“ verstößt, muss mit einem Bußgeld von 60 Euro und 1 Punkt in Flensburg rechnen. Werden zusätzlich andere behindert, gefährdet oder es kommt zu einem Unfall reicht das Bußgeld von 80- 120 Euro. Hinzu kommt ein Punkt in Flensburg.

Quelle: GDV


Guten Rutsch!

In diesen turbulenten Zeiten zeichnet sich vor allem Partnerschaft und Zusammenarbeit aus. Dies ist - unserer Meinung nach - der Weg zum Erfolg. Zuverlässigkeit, gepaart mit Kreativität und Geschwindigkeit. Der Fokus auf die Lösung, mit dem Mut und dem Interesse neue Wege zu beschreiten.

Guten Rutsch - © Leo Forsbeck


Viele Riester-Sparer erhalten nicht die volle Zulage

Über die Jahre kann es schon mal vorkommen, dass Gehaltserhöhungen nicht an den bestehenden Riester-Vertrag angeglichen wurden. Viele Riester-Sparer zahlen nicht den erforderlichen Eigenbeitrag um die volle Förderung zu erhalten.

Die Rückmeldungen von Finanzamt, Rentenversicherungsträgern und Zulagenstelle sind so zäh, dass auch wir von solchen Abweichungen oft viel zu spät oder nie erfahren. Nach der Faustformel sollte Ihr jährlicher Eigenbeitrag immer 4 % des Bruttoeinkommens abzüglich Förderbeträgen sein. Ist das nicht der Fall, können Sie über eine jährliche Sonderzahlung dies immer noch ausgleichen. Nur, der Beitrag muss noch vor dem 31.12.2016 beim Versicherer sein.

Wer zudem noch einen alten Vertrag vielleicht der ersten Stunde hat, hat damit sogar noch eine richtig gute Anlageform. Alte Verträge verfügen oft noch über hohe Garantiezinsen, die Sie heute vergebens suchen. Und da behauptet mancher tatsächlich immer noch, „riestern“ würde sich nicht lohnen?

staatliche Foerderung




Eine wunderbare Adventszeit wünschen wir Ihnen!

Gruss zum Advent für unsere Kunden und Geschäftspartner © Leo Forsbeck


Bericht AssCompact Jungmakler Award

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Der Jungmakler-Award 2016 ist vorbei! Leider hat es für uns nicht aufs Treppchen gereicht. Wir gratulieren den Siegern! Wir sind sehr stolz, daß die Firma Leo Forsbeck zu den Finalisten zählte und sind mit unserer erreichten Platzierung sehr zufrieden. Wir freuen uns sehr, daß in der fachlichen Berichterstattung so viel Wert auf unsere Meinung gelegt wird.


Bericht AssCompact Jungmakler Award


Daumen drücken - der Count down läuft!

Jungmakler im Rampenlicht: Nur noch 3 Tage bis zur Verleihung des Jungmakler Awards 2016 auf der DKM! In unserem zweiten Social Media Release möchten wir mit Euch auf die vergangenen Castings zurückblicken und Euch die Finalisten und die Idee hinter dem Award vorstellen. Klickt Euch durch und fiebert mit uns mit!

Pressemitteilung: Junge Vermittler im Rampenlicht
Pressemittteilung: Junge Vermittler im Rampenlicht


Jungmakler Award 2016: Die Finalisten

Der Wochenspiegel berichtet über unseren Einzug ins Finale

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Quelle: Wochenspiegel vom 14.09.2016


Kim Jordans erreicht Endrunde des Jungmakler Awards

Kim Jordans - Leo Forsbeck Versicherungsmaklerin Kim Jordans, Bad Münstereifel
Deutschlands beste Jungmakler stellen sich im BundesCasting des Jungmakler Awards einer ausgewählten Jury.

14.07.2016 - Kim Jordans hat den Sprung unter die besten Jungmakler Deutschlands geschafft und ist nun Anwärter auf den Titel „Jungmakler des Jahres 2016“.

Am 14. September 2016 stellen sich 15 Jungmakler einer ausgewählten Bundesjury. Vorstände von namhaften Versicherungsgesellschaften und Verbänden prüfen im BundesCasting Fachwissen und unternehmerische Qualitäten der Kandidatin.


Um den Sprung in die Endrunde zu schaffen, musste sich Kim Jordans gegen eine harte Konkurrenz durchsetzen. Rund 100 Jungmakler wollten den Wettbewerb für sich entscheiden. Nach einer Vorrunde wurden insgesamt 36 Jungmakler zu regionalen Castings eingeladen. Knapp ein Drittel der jungen Unternehmer hat nun das Finale, das in Form eines BundesCastings in Düsseldorf stattfindet, erreicht.

Die Preisverleihung findet auf der DKM – Fachmesse für die Finanz- und Versicherungswirtschaft am 27.10.2016 in Dortmund  statt. Ziel des Branchenwettbewerbs, der von 35 verschiedenen Unternehmen aus der Finanz- und Versicherungsbranche unterstützt wird, ist es, jungen Menschen die Attraktivität des Maklerberufs aufzuzeigen, sich für fachliche Qualität bei den unabhängigen Vermittlern einzusetzen und den jungen Unternehmern nachhaltiges Wissen für den eigenen Ver- und Betrieb mitzugeben.

Kim Jordans führt nach erfolgreicher Betriebsübernahme das Unternehmen Leo Forsbeck Versicherungsmaklerin Kim Jordans seit dem Jahr 2015 an. Ihr Beratungsangebot umfasst die Versicherungsmaklertätigkeit für Privat- und Geschäftskunden in der gesamten Region.

Quelle: Jungmakler Award



Jungmakler Award 2016: Die Finalisten stehen fest

Kim Jordans vom Unternehmen Leo Forsbeck Versicherungs- maklerin Kim Jordans im Finale

Die Finalisten des Jungmakler Awards 2016 stehen fest: 15 aufstrebende Versicherungs- und Finanzmakler haben es in das Finale des Wettbewerbs, den AssCompact als Medienpartner unterstützt, am 14.09.2016 geschafft. Wer schließlich Jungmakler des Jahres 2016 wird, erfahren Teilnehmer und die Branche auf der diesjährigen DKM.


Nach dem Casting ist vor dem Casting. Die Bewerber des diesjährigen Jungmakler Awards, die erfolgreich aus den Vorstellungsrunden in ihrer jeweiligen Region gegangen sind, müssen sich nun intensiv auf die letzte Runde ihres Bewerbungsprozesses vorbereiten. Die Finalisten des Jungmakler Awards wurden nach Düsseldorf geladen, wo am 14.09.2016 das Finale in Form des BundesCastings stattfinden wird. Dort haben die 15 Versicherungs- und Finanzmakler Gelegenheit, ihr Unternehmenskonzept vor einer 14-köpfigen renommierten Jury zu präsentieren und sich den Fachfragen zu stellen. Wer die Branchenkenner am meisten überzeugt hat, wird am 27.10.2016 im Rahmen der Fachmesse DKM in Dortmund bekannt gegeben.

 Nachwuchs mit Ideenreichtum und Unternehmergeist Dieter Knörrer, Geschäftsführer der bbg Betriebsberatungs GmbH und Initiator des Jungmakler Awards, freut sich über die Qualität der eingegangenen Bewerbungen:

„Wieder einmal zeigt der Wettbewerb, dass die Branche trotz aller Herausforderungen über einen Nachwuchs verfügt, den vor allem Ideenreichtum und Unternehmergeist auszeichnet.“

Der Jungmakler Award wurde mit dem Ziel gegründet, Nachwuchskräfte der Versicherungsbranche zu fördern und zu fordern. Alle Teilnehmer des Awards werden daher in der Wettbewerbsphase durch ein vielfältiges Rahmenprogramm unterstützt und vom Institut für Versicherungsvertrieb (IVV) begleitet.


Den Gewinnern des Wettbewerbs winken attraktive Preise:
So erhält der 1. Platz 10.000 Euro sowie ein Gutschein des CAMPUS INSTITUT für das Studium Finanzfachwirt/-in (FH) im Wert von 5.900 Euro.

Der 2. Platz kann sich über 5.000 Euro sowie einen Gutschein für die Teilnahme an den Entwicklungstagen® des Instituts Ritter auf der Insel Rügen freuen.

Der Drittplatzierte erhält 3.000 Euro sowie ein Bildungsgutschein der Deutsche Makler Akademie gGmbH im Wert von 1.000 Euro.

 

Die Finalisten des diesjährigen Jungmakler Awards sind:
  • Adnan-Johannes Baltali --- MSB – Ihr MaklerService
  • Dirk Becht --- DIVM® Deutsche Immobilien Versicherungsmakler GmbH
  • Thomas Bedernik --- ISH GmbH
  • Oliver Beicht --- Beicht Assekuranz
  • Jörg Busse --- Weser InvEst GmbH
  • Fausi Feriani --- FinaCon Management Consulting
  • Matthias Fischer --- Wolfgang Fischer Versicherungsmakler GmbH
  • René Handl --- Zertinum GmbH
  • Holger Hegemann --- GründerFinanz Hegemann e.K.
  • Kim Jordans --- Leo Forsbeck | Versicherungsmaklerin Kim Jordans
  • Andreas Küffner --- S5 – Die Finanzpartner GmbH
  • Laila Kümmelmann--- LKV-Makler
  • Christian Lühn--- DFP Deutsche Finanz Partner AG
  • Olga Mursajew--- b2b protect GmbH
  • David Zahn --- i-finance GmbH

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Die Jury im Kölner RegioCasting hat sich die Entscheidung nicht leicht gemacht. V. l. n. r.: Steffen Ritter (IVV), Dirk Folkerts (Rhion), Andreas Rüger (bbg), Georg Fleischmann (Netfonds), Wolfgang Ruckwied (AXA), Barbara Eichwald-Nesemann (Postbank), Wolfgang Kroth (VHV), Dr. Mathias Peltzer (HDI), Gerhard J. Schweigatz (Canada Life), Christian Schröder (Volkswohl Bund).

Quellen:

AssCompact
expertenReport
Jungmakler
Finanznachrichten





So schützen Sie ihr Haus vor Starkregen

Starkregen bedroht Städte und Landschaften in ganz Deutschland, auch fernab von Flüssen und großen Gewässern. Seine Gefahr liegt im Tempo seines Auftretens, liegt darin, dass er schwer verortbar und vorhersagbar ist. Unsere 3D-Grafik zeigt, wie sich Hausbesitzer schützen können.

Informationen und Grafik: Schutz gegen die Flut aus den Wolken




Die 7 größten Irrtümer über den Versicherungsschutz gegen Naturgefahren

Wetterlagen wie rund um das Gewittertief Elvira machen erschreckend klar, wie groß das Risiko von Starkregen und Überschwemmungen ist. Viele Menschen unterschätzen Naturgefahren, die bedingt durch den Klimawandel vermehrt auftreten werden. Immer wieder führen dabei dieselben Irrtümer zum Gefühl trügerischer Sicherheit – und fehlendem Versicherungsschutz.

1. Irrtum: Für mein Haus ist kein Versicherungsschutz möglich.
Eine weit verbreitete Meinung, die so gut wie immer falsch ist: Manche Häuser ließen sich nicht oder nur sehr schwer gegen Überschwemmung durch Regen versichern. Fast drei Viertel der Deutschen vertreten laut einer Forsa-Umfrage aus dem Jahr 2014 diese Ansicht. Fakt ist: Es gibt kaum Häuser, bei denen Versicherungsschutz unmöglich oder wirtschaftlich nicht sinnvoll ist. 99 Prozent der Gebäude in Deutschland können gegen Naturgefahren versichert werden. Selbst Häuser, die in der Vergangenheit keinen Versicherungsschutz bekamen, können heute durch eine verbesserte Risikoanalyse, mehr Hochwasserschutz oder auch bauliche Präventionsmaßnahmen versichert werden. Eine Umfrage der Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz aus 2015 bestätigt, dass das Angebot an Versicherungsschutz für sogenannte Elementarschäden umfangreich ist – auch für Häuser mit Vorschäden. Jedes der Beispielhäuser in der Umfrage ist versicherbar. Für alle boten mindestens 20 Unternehmen Versicherungsschutz, also mehr als zwei Drittel der angefragten Unternehmen.

Tipp: Steht Ihre Immobilie in einer risikoreichen Gegend, suchen Sie den direkten Kontakt zu Spezialisten Ihres Wohngebäudeversicherers. Gemeinsam finden Eigenheimbesitzer und Versicherer in der Regel eine individuelle Lösung. So manche Ortsbesichtigung hat hier Erfolg gebracht. Erhalten Sie bei Ihrem Versicherer kein Angebot für Elementarversicherungsschutz oder sagt Ihnen das Angebot nicht zu, holen Sie sich bei anderen Versicherungsgesellschaften Alternativangebote. Es gibt rund 160 Sachversicherer.


2. Irrtum: Nach Wetter-Kapriolen wird es schwierig, eine Versicherungspolice zu erhalten.

Die Statistik der Versicherer zeigt, dass gerade nach großen Schadenereignissen mehr Menschen ihr Haus versichern. Beispiel Sachsen: In dem vom Hochwasser im Juni 2013 am stärksten betroffenen Bundesland, waren damals 42 Prozent der Häuser versichert. Nur zwei Jahre danach waren es bereits 46 Prozent. Auch bundesweit ist dieser Trend zu beobachten: Noch 2002 waren lediglich 19 Prozent der Haushalte gegen Hochwasser und Starkregen versichert, im vergangenen Jahr dagegen schon knapp 40 Prozent. Auch in der höchsten Risikozone ist in Deutschland jedes vierte Haus gegen Hochwasser versichert – in allen Risikozonen ist mehr möglich, wenn das Bewusstsein der Menschen für Naturgefahren wie Starkregen ausgeprägter wäre.


3. Irrtum: Mein Haus ist nicht gefährdet, ich wohne weit weg vom Wasser.
Viele Menschen gehen etwa davon aus, dass nur Hausbesitzer mit direktem Blick auf Elbe, Donau oder Rhein von einer Überschwemmung betroffen sein können. Auch Wetter-Phänomene wie Tornados, massiver Regen oder Hochwasser nehmen in Deutschland zu. Fakt ist: Bei der Flut 2013 entstanden 85 Prozent der versicherten Schäden abseits der großen Flüsse – also eben genau nicht an den Häusern mit Flusspanorama. Laut der Forsa-Umfrage von 2014 können sich 90 Prozent der Deutschen nicht vorstellen, selbst Opfer eines Hochwassers zu werden.

4. Irrtum: Versicherungsschutz gegen Elementarschäden ist teuer.
Das hängt natürlich von der persönlichen Einschätzung des Kunden, seinen Präferenzen und seiner Risikosituation ab. Fakt ist: Häufig kostet einen Elementarschadenversicherung deutlich weniger als eine durchschnittliche Vollkasko-Versicherung für das Auto. Dabei stellt der Verlust des Eigenheims für viele Bürger das existenzbedrohende Risiko schlechthin dar. Und wenn die Prämie in besonders risikoreichen Zonen doch einmal höher liegt als die einer Vollkasko-Police? Es geht hier nicht um ein paar Beulen im Auto, sondern um die Existenz der Eigenheimbesitzer – um mehrere hunderttausend Euro, teilweise sogar um Millionen.


5. Irrtum: Elementarschadenversicherung gibt es nur mit hoher Selbstbeteiligung.
Selbstbeteiligungen sind wie bei vielen Arten von Versicherungen auch bei der Elementarschadenversicherung möglich und manchmal sogar zwingend. Doch was ist hoch? Auch hier gilt es, die Höhe möglicher Selbstbeteiligungen in der richtigen Relation betrachten. Wenn Prämien bezahlbar bleiben sollen und es darum geht, die eigene Existenz abzusichern, kann es geradezu geboten sein, den Selbstbehalt einer Elementarschadenpolice auch an diesen Prämissen auszurichten. Die Elementarschadenversicherung leistet bis zum Ersatz eines gesamten Hauses. Würde das Prinzip Vollkasko stets und für jeglichen Fall mit minimalen Selbstbehalten gelten, würde das die Prämie unbezahlbar machen. Das wäre nicht im Interesse der Kunden.

6. Irrtum: Ich bin gegen Naturgefahren versichert, weil ich schon eine Wohngebäudeversicherung habe.
Eine Wohngebäudeversicherung deckt viele Gefahren ab, darunter fallen etwa Brände, Blitzeinschläge, Sturm-, Hagel- und Leitungswasserschäden. Nicht alle Wohngebäudeversicherungen decken aber Schäden durch Starkregen oder Hochwasser. Dafür leistet die Wohngebäudeversicherung nur dann, wenn darin auch die Elementarschadenversicherung vereinbart wurde. In Deutschland sind etwa 40 Prozent aller Wohngebäude gegen weitere Elementargefahren wie Hochwasser versichert – eine relativ niedrige Quote. Zum Vergleich: Über die Wohngebäudeversicherung haben rund 90 Prozent aller Gebäude finanziellen Schutz vor Sturm- und Hagelschäden. Wer heute eine Wohngebäudeversicherung abschließt, bekommt in der Regel gleich einen Elementarschutz automatisch mit angeboten. Der Kunde hat dann die Möglichkeit, diesen abzuwählen („Opt-Out”).

Tipp: Bei bestehenden Verträgen sollten Hausbesitzer ihre individuellen Verträge auf den Elementarschutz hin prüfen und sich im Zweifelsfall an ihren Versicherer wenden.


7. Irrtum: Wozu versichern? Im Ernstfall wird mir der Staat helfen.
In Sachen Unwetter- und Hochwasserrisiken verlassen sich die Deutschen gerne auf Vater Staat. Die Vergangenheit gibt ihnen mit dieser Einschätzung auch scheinbar recht: Bei den letzten beiden großen Hochwassern in den Jahren 2002 und 2013, hat der Staat tatsächlich zahlreiche Schäden beglichen. Von der Vergangenheit auf die Zukunft zu schließen, ist jedoch problematisch – aus zwei Gründen. Erstens: Zahlreiche Landesregierungen knüpfen staatliche Zuschüsse daran, ob sich die Betroffenen um Versicherungsschutz bemüht haben. Sie müssen nachweisen, dass sie tatsächlich keinen Elementarschutz für ihr Gebäude bekommen konnten. Zweitens: Frühere staatliche Hilfen waren freiwillig. Sie begründen keinen rechtlichen Anspruch auf Hilfen in der Zukunft. Nur die Elementarschadenversicherung ist im Ernstfall verpflichtet, gegenüber dem versicherten Bürger bei einem Hochwasser zu leisten – der Staat hingegen nicht.
Quelle: GDV





Unwetterschäden umgehend der Versicherung melden

Die Elementarversicherung schützt auch Sie!
Der Bund der Versicherten (BdV) weist darauf hin, dass Schäden durch Unwetter umgehend den Versicherungen gemeldet werden müssen, um den Versicherungsschutz zu wahren.







So geht man am besten vor:


1. Unverzüglich die Versicherung informieren
Schriftlich, zur Sicherheit noch per Einschreiben. Als Erst-Maßnahme reicht es aus, die Versicherung anzurufen und eine email mit der Schadensbeschreibung zuzusenden. Wer von einem Vermittler oder Makler betreut wird, sollte auch diesen ohne Verzögerung informieren.

2. Schäden dokumentieren
Wenn Dachpfannen oder Fensterscheiben zerbrochen sind, sollten Betroffene nicht gleich aufräumen und die Schäden reparieren. Denn die Versicherung braucht Fotos und Protokolle der Schäden. Zur Dokumentation der Schäden daher unbedingt Fotos machen und eine Liste der beschädigten Gegegnstände anfertigen. Mögliche Zeugen bitten, ihre Aussage auch schriftlich zu wiederholen. Beschädigte Gegenständen dürfen keinesfalls entsorgt werden, bevor die Versicherung eine Begutachtung vorgenommen hat! Evtl. Ggfls. Zustimmung des Versicherers zur Entsorgung einholen. In der Regel wird die Versicherung schnell einen Gutachter schicken, der sich den Schaden ansieht.

3. Schadenminderungspflicht beachten
Bitte beachten Sie, dass Ver Versicherte dafür sorgen muss, swn Schaden gering zu halten. Was bedeutet das in der Praxis? Hausrat aus dem Keller muss unverzüglich in Sicherheit gebracht werden, wenn weitere Unwetter oder Regen droht. Undichte Fenster müssen abgedichtet werden. Sofort reagieren müssen Eigentümer aber, wenn es durch ein abgedecktes Dach ins Gebäude hineinregnet. Der Versicherungsnehmer ist dafür verantwortlich, dass die Schäden nicht noch größer werden. Beschädigt eindringendes Wasser Innenausbau, Dämmung und anderes, werden meist Reparaturen aufwendiger und Kosten höher. Die Versicherungen sprechen in diesem Fall von der Schadenminderungspflicht des Versicherten.

Wenn Sie hierzu Fragen oder Wünsche haben, melden Sie sich bitte. Wir helfen Ihnen gern!

Bitte beraten Sie mich!

            

Mailen Sie uns Ihre Fragen oder Wünsche,  nutzen Sie unseren Service für Ihre Schadenmeldung oder rufen Sie uns unter 02253 8420 einfach an!


Bekommen Bauherren kaum noch Immobilienkredite?

Neue Kredit-Richtlinien der EU in Kraft. Was bedeutet das, wenn man einen Kredit für den Hausbau oder Umbau benötigt? Lt. Gesetz dürfen die Banken Geld jetzt nur noch dann leihen, wenn „keine erheblichen Zweifel daran bestehen“, dass der Kunde seine Raten bis zur Abzahlung des Kredits auch leisten kann.

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Hochzeitsgäste als Bedienung: Minderungsanspruch nach Hochzeitsfeier

26.04.2016 - Dem Gast eines Restaurants kann ein Recht auf Preisminderung zustehen, wenn der Service schlecht ist und es ihm aber nicht zumutbar ist, deshalb das Lokal zu wechseln. Dies entschied nach Informationen der D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice) das Amtsgericht München im Fall einer Hochzeitsgesellschaft.
AG München, Az. 159 C 601/15

Hintergrundinformation
Ist ein Gast in einem Restaurant mit Qualität und Service unzufrieden, schlägt sich dies meist im Trinkgeld nieder – und der Gast kommt nicht wieder. Zu Gerichtsverfahren kommt es selten – denn es geht nur um kleine Geldbeträge, und wegen eines versalzenen Essens lassen sich sogar in Deutschland die wenigsten Menschen auf einen Prozess ein.

Rechtlich gesehen kommt mit der Annahme einer Bestellung ein Bewirtungsvertrag zustande. Der Gastwirt ist danach verpflichtet, in punkto Qualität und Service vertragsgerechte und mangelfreie Leistungen zu erbringen. Der Fall: Ein Brautpaar wollte Hochzeit feiern. Der Bräutigam hatte bei dem Wirt eines Restaurants Essen und Getränke für 170 Erwachsene und 26 Kinder bestellt. Es sollte einen Sektempfang geben, ein Hauptmenü mit Suppe, Fleischplatten mit Soße und Beilagen, Schnitzel mit Pommes für die Kinder und am Abend ein Buffet.

Nach der Feier wollte der Bräutigam statt der vereinbarten 7.530 Euro nur 4.530 Euro bezahlen. Es wären nur 150 Gäste erschienen. Außerdem habe es nur zwei Kellner gegeben, so dass jede Bestellung viel zu lange gedauert habe. Die Gäste hätten sogar beim Servieren mithelfen müssen. Das besondere Kinderessen sei ausgefallen. Der Wirt klagte auf Zahlung.

Das Urteil
Nach Mitteilung des D.A.S. Leistungsservice entschied das Amtsgericht München zu Gunsten des Gastes. Die geringere Zahl der Gäste sei ohne Bedeutung – denn der Wirt müsse trotzdem für die angemeldete Personenzahl einkaufen. Bei einer solchen Feier müsse jedoch eine zügige Bedienung gewährleistet sein. Zwei Kellner reichten für 150 Personen nicht aus. Hauptsächlich sei hier die Dienstleistung, der „Service“ mangelhaft gewesen. Der Vertragstyp „Dienstvertrag“ kenne kein Minderungsrecht bei mangelhafter Leistung. Hier sei es jedoch ausnahmsweise gerechtfertigt, statt einer Kündigung des Vertrages den Preis um 30 Prozent zu mindern. Denn dem Brautpaar sei es nicht zuzumuten gewesen, mit der ganzen Hochzeitsgesellschaft in ein anderes Restaurant umzuziehen. Zusätzlich gestand das Gericht dem Paar noch 3 Prozent Minderung für zähes Fleisch und 9 Euro Abzug für jedes Kind zu.


Amtsgericht München, Urteil vom 12.01.2016, Az. 159 C 601/15

Quelle: D.A.S. Rechtsschutz Leistungs-GmbH (D.A.S. Leistungsservice)


Teuer gespart bei der Autoversicherung - Falschangaben können Geld kosten

14.04.2016 - (fb) Ehrlichkeit wird belohnt! Wer bei der Kfz- Versicherung gegenüber dem Versicherer nicht die Wahrheit sagt und dabei überführt wird, dem drohen Strafen oder eine höhere Selbstbeteiligung. Geringe Kilometerleistungen oder eine Garage können zu Rabatten bei der Autoversicherung führen. Wer dabei aber falsche Angaben macht, riskiert die Nachlässe und wird diese rückwirkend zum Beginn des Beitragsjahres zurückzahlen zu müssen.

Darauf weist eine Stichprobe der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen bei zehn Versicherern hin. Ein Unternehmen erhöhte auch die Selbstbeteiligung um 500 Euro. Spätestens bei einem Unfall prüfen die Unternehmen die zuvor gemachten Angaben. Die entsprechenden Auskünfte erhalten die Versicherer bspw. aus Werkstattrechnungen oder Polizeiberichten.

Einige Versicherungen sind dazu übergegangen, ihre Kunden stichprobenartig zu befragen. Bei absichtlichen Falschangaben forderten zwei Versicherer laut Verbraucherzentrale Strafenzahlungen von 500 und 1000 Euro. «Den Vorsatz sollte der Versicherer im Einzelfall nachweisen können», sagt Georg Tryba von der Verbraucherzentrale. Sieben Unternehmen forderten dann rückwirkend die jeweils doppelten Beiträge von den Versicherten. Autofahrer sollten daher zeitnah Änderungen dem Versicherer mitteilen.

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Sorglos in den Urlaub

Reisekrankenversicherung wozu?
Wozu braucht man denn eigentlich eine Reisekrankenversicherung? Ist man im Ausland nicht ohnehin durch die normale, gesetzliche Krankenkasse versichert? Antwort: Leider nur teilweise! Zum einen kommt es darauf an, in welches Land Sie reisen. Zum anderen spielt die Art der Erkrankung bzw. deren Behandlung eine Rolle. Die meisten europäischen Staaten haben ein Sozialversicherungs-Abkommen mit Deutschland vereinbart. Das sind die sogenannten Schengen-Staaten. Wenn Sie sich in diesen Ländern aufhalten, zahlt Ihre Krankenkasse für notwendige Behandlungen, genau wie in Deutschland. Aber eben auch nur wie Deutschland! Ist die Behandlung im Ausland teurer als hierzulande, müssen Sie den Rest aus eigener Tasche zahlen. Es sei denn, Sie verfügen über eine private Reisekrankenversicherung, die sämtliche Kosten übernimmt.

Ohne Reisekrankenversicherung ins Ausland? Risiko!
Wenn Sie in ein Land reisen, das nicht zu den Schengen-Staaten gehört, z.B. in so beliebte Reiseziele wie Tunesien oder Ägypten, dann sind Sie ohne private Reisekrankenversicherung schlichtweg nicht krankenversichert! Ein extremes gesundheitliches und finanzielles Risiko! Falls Sie dort ärztlich behandelt werden müssen, oder sogar ein mehrtägiger Krankenhaus-Aufenthalt nötig wird, tragen Sie sämtliche Kosten. Gerade in Ländern, in denen die Gesundheitskosten wesentlich höher sind als in Deutschland, zB. in den USA oder in Kanada, können sich Behandlungskosten auftürmen, die einen Normalverdiener ohne Reisekrankenversicherung in finanzielle Bedrängnis bringen können.

Medizinischer Rücktransport - ohne Reisekrankenversicherung
Ein ähnliches Problem tut sich für den Urlauber ohne Reisekrankenversicherung auf hinsichtlich des medizinischen Rücktransports. Wenn Sie in Ägypten beispielsweise aufgrund eines Unfalls in einem Krankenhaus behandelt werden müssen, ergeben sich ohne eine Reisekrankenversicherung folgende Probleme:

Möglicherweise möchte man nicht 2 Wochen in einem ägyptischen Krankenhaus verbringen, weil man die Sprache nicht versteht und weil man hinsichtlich der Klinik-Austattung eher deutsche Standards gewohnt ist. In diesem Fall würde die Reisekrankenversicherung sämtliche Kosten für den Rücktransport nach Deutschland übernehmen.

Je nachdem, an welchem Ort Sie ärztliche Hilfe benötigen, kann es passieren, dass die nötige Behandlung vor Ort nicht gewährleistet werden kann. Der behandelnde Arzt ordnet einen medizinischen Rücktransport nach Deutschland an. Ohne Reisekrankenversicherung tragen Sie Kosten dieses Rücktransports - unabhängig davon, ob Sie sich in einem Schengen-Staat aufhalten oder nicht, denn Ihre gesetzliche Kasse zahlt für einen medizinischen Transport aus dem Ausland in der Regel grundsätzlich nicht.

Reisekrankenversicherung - wenige Euro für viel Sicherheit!
Es gibt noch viele weitere Argumente, die für eine Reisekrankenversicherung sprechen. Betrachtet man die günstigen Preise der hier angebotenen Reisekrankenversicherungen, wird klar, dass die gesundheitliche und finanzielle Absicherung auf der Reise die wenigen Euro wert sind, die eine gute Reisekrankenversicherung heutzutage kostet.

Hier informieren und online abschließen


Ihr Team Leo Forsbeck wünscht einen sorglosen Urlaub!
Ihr Team Leo Forsbeck wünscht einen sorglosen Urlaub!


Wichtige Versicherungen für Bauherren

11.03.2016 - Hamburg (ots) - Ist die Entscheidung für den Bau einer eigenen Immobilie gefallen, sollte die Absicherung nicht zu kurz kommen. Sowohl für mögliche Schäden an der Baustelle als auch für den Schutz des Gebäudes und möglicher Risiken der neuen Eigentümer, gilt es eine angemessene Vorsorge zu treffen. "Bauherren können auf eine Vielzahl an Versicherungen zurückgreifen und sollten das Risiko hoher finanzieller Forderungen im Schadensfalle minimieren", erklärt Stephan Scharfenorth, Geschäftsführer des Baufinanzierungsportals Baufi24.

Für die Baustelle tragen Bauherren die volle Verantwortung und haften persönlich, auch wenn die Verkehrssicherungspflichten meist an den Bauleiter delegiert werden. Eine Bauherrenhaftpflicht deckt Personenschäden ab, die trotz ordnungsgemäßer Absicherung der Baustelle auftreten können. Mit Kosten von rund einem tausendstel der Baukosten, bleibt der Aufwand überschaubar. Die Bauleistungsversicherung schützt den Neubau während der gesamten Bauphase vor unvorhersehbaren Schäden. Hierzu zählen insbesondere Beeinträchtigungen durch höhere Gewalt, wie etwa Hochwasser oder Sturm. Aber auch Fälle wie unerwartete Eigenschaften des Baugrundes, Konstruktions- und Materialfehler und Fahrlässigkeit sind abgedeckt. Die Kosten für die Bauleistungsversicherung betragen ebenfalls circa ein Promille der Baukosten.

Nach Fertigstellung des Baus löst die Wohngebäudeversicherung die Bauleistungsversicherung ab. Sie versichert die Immobilie bei Schäden durch Brand, Rohrbruch, Sturm oder Frost. Weitere Schäden, wie beispielsweise Hochwasser, können individuell mitversichert werden. Die Kosten unterscheiden sich je nach Risiko in der jeweiligen Region und beginnen bei etwa 200 Euro pro Jahr. "Bauhaftpflicht-, Gebäude- und Bauleistungsversicherung sind derzeit per Gesetz keine Pflichtversicherung. Jeder Bauherr sollte allerdings eine dieser drei Versicherungen haben", rät Scharfenorth.

Ergänzend können Bauherren zukunftsweisend eine Lebensversicherung und eine Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen: "Insbesondere Immobilienbesitzer sollten dieses Risiko absichern, um nicht unverhofft in Zwangslagen zu geraten", sagt Scharfenorth.

Des Weiteren ist auch eine Absicherung des aufgenommenen Baufinanzierungsdarlehens möglich: So können Arbeitslosigkeit und Arbeitsunfähigkeit vorgebeugt und Darlehen auch im Fall der Fälle weiterhin bedient werden. Oft vergessen: Beschäftigen Bauherren selbst jemanden am Bau oder lassen sich helfen, müssen diese Personen bei der zuständigen Bau-Berufsgenossenschaft angemeldet werden, das ist gesetzlich vorgeschrieben. Es besteht dann Versicherungsschutz für die Folgen von Unfällen am Bau.


Neuer Tarif sichert Elektro- und Elektronikgeräte gegen viele Risiken ab

SmartProtect Foto: obs/Generali Versicherungen SmartProtect Foto: obs/Generali Versicherungen
10.03.2016 - München (ots) 
Smartphones, Tablets, Smart- watches: Digitale Produkte und Geräte bestimmen vermehrt unser Leben und helfen, den Alltag einfacher und sicherer zu gestalten. Diese neuen Elektrogeräte möchten die Bürger gerne optimal absichern: Möglich ist dies jetzt mit dem neuen Versicherungsschutz "SmartProtect" der Generali Versicherungen, der einen weiteren Schritt in der Smart-Insurance-Offensive der Generali in Deutschland darstellt. Der neue Tarif sichert Elektrogeräte, die im Privathaushalt genutzt werden, gegen nahezu sämtliche Alltagsrisiken ab.


Mit "SmartProtect" können Kunden elektronische Geräte unter anderem aus den Bereichen Computer & Büro, TV & Audio, Foto & Camcorder sowie Handy & Navigation absichern. Im Detail sind das PCs samt Peripheriegeräten, Laptops, Tablets, TV-Geräte samt Zubehör, Smartphones und mobile Navigationsgeräte. Auch Digitalkameras, digitale Bilderrahmen sowie Spielekonsolen zählen dazu. Smartwatches, die jüngste, wichtige Innovation der digitalen Welt, sind ebenso geschützt.


Das Besondere von "SmartProtect": Der Schutz beinhaltet eine Allgefahrenversicherung, die über den gängigen Versicherungsschutz hinausgeht. Abgesichert sind Kurzschluss- und Überspannungsschäden sowie Schäden durch Brand und Blitzschlag, Sand, Frost, Flüssigkeit und Feuchtigkeit. Auch das Abhandenkommen durch Diebstahl, Einbruch und Raub ist eingeschlossen. Ein besonderes Highlight: Bedienungsfehler, Ungeschicklichkeit, böswillige Beschädigung und Fallschäden sind ebenso mit abgesichert. "Gerade Schäden, die durch Fahrlässigkeit, Bedienungsfehler und Ungeschicklichkeit entstehen, sind für Kunden besonders ärgerlich. Mit SmartProtect sind wir ihren Wünschen nachgekommen, Elektrogeräte gegen diese Art von Schäden zu versichern", so Dr. Monika Sebold-Bender, Vorstand Komposit und Schaden., Sie weist zudem darauf hin, dass für mobil einsetzbare Geräte die Generali Versicherungen einen europaweiten Versicherungsschutz bieten.


Ab dem 1. März 2016 grüne Kennzeichen für Mofas und Mopeds

Wer mit Mofa oder Moped unterwegs ist, der braucht zum 1. März 2016 ein neues Kennzeichen: Die blauen Schilder sind ab diesem Zeitpunkt nicht mehr gültig. Wer trotzdem weiterfährt, macht sich strafbar, weil kein Haftpflichtversicherungsschutz mehr besteht.

Die Mofa-Kennzeichen gibt es direkt bei den Kraftfahrtversicherern, eine Anmeldung bei der Zulassungsstelle, wie z. B. bei einem Auto, ist nicht nötig. Nach den Statistiken des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) haben die etwa 1,7 Millionen Fahrzeuge mit Versicherungskennzeichen im Jahr 2014 rund 23.000 Haftpflichtschäden verursacht. Das waren in etwa so viele Unfälle wie im Vorjahr. Die Gesamtkosten stiegen von rund 59 auf knapp 60 Millionen Euro. Rückläufig war hingegen die Zahl der Diebstähle: Im Jahr 2014 wurden rund 2.900 kaskoversicherte Mofas und Mopeds entwendet, neun Prozent weniger als im Vorjahr. Trotzdem verschwinden Kleinkrafträder damit immer noch deutlich häufiger als andere Kraftfahrzeuge: Von 1.000 Mofas und Mopeds wurden zwölf gestohlen. Bei Pkw lag die Diebstahlquote hingegen bei nur 0,5 von 1.000 Fahrzeugen.

Moped Kennzeichen 2015 GDV
                        Foto: © GDV

Das Versicherungs-Kennzeichen gilt für:

·  Kleinkrafträder wie Mofas und Mopeds, die nicht mehr als 50 Kubikzentimeter
   Hubraum
haben und nicht schneller als 45 km/h fahren.

·  Elektrofahrräder mit einer Tretunterstützung bei Geschwindigkeiten über 25 km/h
   oder
einer tretunabhängigen Motorunterstützung über 6 bis max. 45 km/h.

·  Segways und ähnliche Mobilitätshilfen mit elek-trischem Antrieb und einer
   Höchstgeschwindigkeit von bis zu 20 km/h.


·  Quads und Trikes mit einer durch die Bauart bestimmten Höchstgeschwindigkeit von
   maximal 45 km/h und einem Hubraum von maximal 50 Kubikzentimetern.

·  E-Roller, die über eine Betriebserlaubnis verfügen und maximal 45 km/h schnell sind.

·  Motorisierte Krankenfahrstühle.

·  Mofas und Mopeds aus DDR-Produktion mit einer Höchstgeschwindigkeit bis
   60 km/h, die 
bereits vor dem 1. März 1992 versichert waren.

Quelle: Meldung des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) vom 9. Februar 2016


Anspruch auf Ersatz des restlichen Kraftstoffs nach Verkehrsunfall

Anspruch auf Schadensersatz vom Tankinhalt
Schadenshöhe von 1,50 Euro pro Liter Kraftstoff
Amtsgericht Solingen, Urteil vom 01.04.2015 11 C 631/14 -

Erleidet ein Fahrzeug aufgrund eines Verkehrsunfalls einen Totalschaden, so steht dem Eigentümer ein Anspruch auf Ersatz des restlichen im Tank befindlichen Kraftstoffs zu. Für jeden Liter Kraftstoff erhält er 1,50 Euro als Schadenersatz. Dies geht aus einer Entscheidung des Amtsgerichts Solingen hervor.

Dem Fall lag folgender Sachverhalt zugrunde: Im Mai 2014 kam es aufgrund einer Missachtung der Vorfahrtsregelung "rechts-vor-links" zu einem Verkehrsunfall. Dabei erlitt das Fahrzeug des Unfallgeschädigten einen Totalschaden. Neben anderen Schadenspositionen machte der Unfallgeschädigte gegenüberdem Unfallverursacher den Wert des restlichen noch im Tank befindlichen Kraftstoffs geltend. Seiner Meinung nach sei ein Wertersatz in Höhe von 1,50 Euro pro Liter Kraftstoff angemessen. Da sich im Tank noch 10 Liter Diesel-Kraftstoff befanden, verlangte er somit 15 Euro.

Anspruch auf Schadensersatz aufgrund restlichen Diesel-Kraftstoffs
Das Amtsgericht Solingen entschied zu Gunsten des Unfallgeschädigten. Diesem habe ein Anspruch auf Ersatz des restlichen noch im Tank des Fahrzeugs befindlichen Diesel-Kraftstoffs zugestanden. Dem Unfallverursacher sei ein Verstoß gegen die Vorfahrtsregelung "rechts-vor-links" und damit gegen § 8 StVO vorzuwerfen gewesen. Dem Unfallgeschädigten sei dagegen keine Pflichtverletzung nachzuweisen gewesen.

Ersatz von 1,50 Euro pro Liter Kraftstoff
Nach Ansicht des Amtsgerichts habe der Unfallverursacher für jeden Liter Kraftstoff im Tank 1,50 Euro und somit insgesamt 15 Euro zahlen müssen. Denn im Fall eines Totalschadens sei der im Tank verbliebene Kraftstoff für den Geschädigten unbrauchbar, sodass auch der verlorene Tank eine Schadensposition darstelle.

Keine Pflicht zum Abpumpen des Kraftstoffs
Soweit der Unfallverursacher darauf verwies, dass der Kraftstoff habe abgepumpt werden können, folgte das Amtsgericht dieser Auffassung nicht. Seiner Ansicht nach sei der dafür erforderliche Aufwand angesichts des Werts des Kraftstoffes unverhältnismäßig gewesen.

Quelle: Pressemeldung des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) vom 22.02.2016


Unfälle beim Frühjahrsputz vermeiden

Hausarbeit kann lebensgefährlich sein, der anstehende Frühjahrsputz bildet hier keine Ausnahme – im Gegenteil: Hier kommen viele Risiken zusammen, die die Wahrscheinlichkeit eines Unfalls erhöhen und im schlimmsten Fall tödlich enden können. Mit diesen 5 Tipps kann man Unfälle beim Frühjahrsputz vermeiden.

Jedes Jahr verunglücken laut Statistischem Bundesamt rund 8.300 Menschen bei Unfällen im Haushalt tödlich. Hauptunfallursache sind mit großem Abstand die Stürze – eine Gefahr, die auch beim Abhängen von Gardinen oder bei der Fensterreinigung besteht. Wer diese fünf Regeln einhält, reduziert sein Unfallrisiko deutlich:

1. Sturzgefahren vermeiden
Ein Stuhl oder Bierkasten ersetzt nicht die Leiter, um an höher gelegene Stellen im Haushalt heranzukommen. Auch eine Sofalehne ist keine sichere Ausgangsbasis, um Gardinen auf- oder abzuhängen.

2. Vergiftungsgefahren vermeiden
Putzmittel sollten nach Gebrauch sofort wieder verschlossen werden, besonders wenn Kinder im Haushalt sind.

3. Stolpergefahren verringern
Der Fußboden zählt zu den großen Gefahrenquellen. Auf der an sich harmlosen ebenen Fläche passieren viele Stürze. Stolperfallen wie Staubsauger, Verlängerungskabel, Schrubber oder Besen sollten deshalb nach dem Putzen weggeräumt werden.

4. Wenige Putzmittel verwenden
Grundsätzlich reichen vier Produkte zum Putzen: Allzweckreiniger, Handspülmittel, Scheuermilch und ein saurer Reiniger auf Basis von Zitronensäure. Viele Spezialreiniger enthalten Duftstoffe, die Allergien hervorrufen können.

5. Frühjahrsputz planen
Besonders für ältere Menschen gilt: Sie sollten ihre Kräfte nicht überschätzen, genügend Zeit einplanen und Pausen einlegen.

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Quelle: Meldung des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) vom 25. Februar 2016


Öffentliche Parkplätze müssen nicht völlig schnee- und eisfrei sein

Öffentliche Plätze müssen nicht schnee- und eisfrei sein
Sturz auf einem Kundenparkplatz an Heiligabend - Keine Haftung bei kleineren vereisten Flächen, die umgangen werden können 
Oberlandesgericht Koblenz, Beschluss vom 19.07.20125 U 582/12 -

Öffentliche Parkplätze brauchen nicht uneingeschränkt schnee- und eisfrei gehalten zu werden. Eine geradlinige Verbindung zu den jeweiligen Zielorten muss nicht gewährleistet sein. Vielmehr müssen Fahrzeugbenutzer glatte Stellen auf Kundenparkplätzen hinnehmen, falls sie den Weg nicht versperren und umgangen werden können. Dabei ist ihnen auch zuzumuten, kurze Strecken auf nicht geräumtem und nicht gestreutem Terrain zurückzulegen, ehe eisfreie Flächen erreicht werden können. Wenn ein Kunde in einer solchen Situation dennoch stürzt, kann er den Inhaber des Kundenparkplatzes (hier: eine Bäckerei) nicht haftbar machen. Dies hat das Oberlandesgericht Koblenz entschieden.

Die Klägerin und ihr Ehemann parkten an Heiligabend 2010 ihr Fahrzeug auf dem Kundenparkplatz einer Bäckerei in einem Ort im Landkreis Altenkirchen. Von dort aus wollte sich die Klägerin in das benachbarte Ladengeschäft der Bäckerei zum Einkaufen begeben. Nach etwa 5 Meter Fußwegstrecke rutschte sie auf einer im Durchschnitt etwa 3 Meter großen Eisfläche aus und stürzte. Hierbei zog sie sich Frakturen des Schien- und Wadenbeins zu, die eine einwöchige stationäre Behandlung erforderten und nach Mitteilung der Klägerin immer noch nicht vollständig ausgeheilt sind. Die Klägerin war der Auffassung, der Inhaber der Bäckerei hätte den Parkplatz vollständig von Schnee und Eis befreien müssen und verlangte Schadenersatz und Verdienstausfall von insgesamt ca. 12.500,- € sowie ein Schmerzensgeld von mindestens 15.000,- €.

Landgericht wies Klage ab
Bereits das Landgericht Koblenz wies die Klage mit der Begründung ab, es sei nicht zu erkennen gewesen, dass man den Bäckerladen nicht ungefährdet hätte erreichen können. Der Beklagte sei nicht verpflichtet gewesen, den Parkplatz lückenlos von Eis zu befreien. Die Klägerin treffe unabhängig davon ein erhebliches Eigenverschulden.

Oberlandesgericht: Klägerin hätte Eisfläche hätte umgehen können
Das Oberlandesgericht Koblenz wies die Klägerin nun in einem Hinweisbeschluss darauf hin, dass ihre Berufung gegen das Urteil des Landgerichts keine Aussicht auf Erfolg habe. Da die Breite der Parkfläche insgesamt 10 Meter betragen habe, sei nicht ersichtlich, dass die glatte Eisfläche nicht hätte umgangen werden können. Für eine Ausweichmöglichkeit spreche auch, dass an jenem Tag ansonsten keiner der zahlreichen Kunden, die die Bäckerei aufgesucht hätten, auf ihrem Weg dorthin zu Fall gekommen seien. Die Klägerin hat ihre Berufung daraufhin zurückgenommen.

Quelle: Pressemeldung des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) vom 25.02.2016



Unterstützung von ortsansässigen Vereinen

Unser Unternehmen unterstützt sehr gerne den örtlichen Karneval sowie den Karnevalsverein Münstereifel, besser bekannt als die KVM Bubbelsbröder e.V.

Giesskasse - Karneval 2016


Bundesverband deutscher Versicherungskaufleute ehrt Leo Forsbeck

Der Bundesverband Deutscher Versicherungskaufleute hat unser Unternehmen für 65-jährige Mitgliedschaft geehrt. Rüdiger Forsbeck war selbst mehr als 10 Jahre im Vorstand des Bezirksverbandes Bonn als Vorsitzender tätig und ist heute noch als Ehrenvorsitzender aktiv – bei der diesjährigen Jahreshauptversammlung des BV Köln-Bonn als Wahlleiter dabei

von links nach rechts: Martin Hardenacke, BV-Vorsitzender, Martin Cramer, Firma Cramer& Herling OHG, Willi Hombach, BV-Vorstand, Rüdiger Forsbeck, Firma Leo Forsbeck, Franz-Josef Gypkens, Peter Mikschick, Martin Großbach, Firma Großbach & Kollegen GmbH, Horst Wilhelm, Johann Weimbs und Günther Schröder
2.v.links: Rüdiger Forsbeck, Firma Leo Forsbeck



Unfall mit dem KFZ?

Unfall mit dem KFZ? Wir kümmern uns!
In den letzten Tagen gab der Winter seine Kostprobe in ganz Deutschland ab – Schnee satt, rutschige Straßen und glatte Wege haben allen zu schaffen gemacht. Aber wie sieht es bei Ihnen aus, wenn der Winter eiskalt zuschlägt und Schäden zu beklagen sind?

Verschiedene Versicherungen sind im Winter ganz besonders im Fokus, wenn es darum geht, die finanziellen Folgen von Schnee- und Eisunfällen zu beseitigen. Hier erfahren Sie, auf was Sie beim autofahren in der kalten Jahreszeit achten sollten und was Sie im Schadensfall tun müssen.

Kfz-Versicherung

Autofahren im Winter kann eine echte Herausforderung sein. Auch ohne Blitzeis und schneebedeckte Straßen sorgen Stürme und Nebel für ein erhöhtes Unfallrisiko. Bei Sturmschäden am Auto besteht Versicherungsschutz über die Teilkasko. Bei – auch selbst verschuldeten – Unfallschäden greift in aller Regel die Vollkaskoversicherung. Ganz wichtig beim Schutz des Autos: Je nach Grad des Verschuldens können die Versicherer Ersatzleistungen zusammenstreichen. Wer jetzt im Winter mit Sommerreifen unterwegs ist, wird Probleme haben, seinen Schaden ersetzt zu bekommen.

Winter-Schaden: Was tun, wenn es passiert ist?
  • Im Schadensfall möglichst schnell den Versicherer anrufen und den Schaden melden. Die meisten Versicherer halten – vor allem im Kfz-Bereich – dafür Notfallnummern bereit. Oder rufen Sie uns unter 02253 8420 an, wir kümmern uns für Sie um die Meldung beim Versicherer!
  • polizeiliche Unfallaufnahme, auch um die Schuldfrage zu dokumentieren
  • Dokumentieren Sie alle Schäden am besten mit Fotos und sichern Sie Beweise.
  • Schaden nicht ausufern lassen: Sie haben die Pflicht, Schäden so gering wie möglich zu halten.
  • Schadensberichte sorgfältig ausfüllen: Beantworten Sie alle Fragen wahrheitsgemäß und dokumentieren Sie Schäden durch angefertigten Beweise.


Gebäudeversicherung

10.02.2016 - Wenn Sie mit Ihrer derzeitigen Gebäudeversicherung voll und ganz zufrieden sind, dann lesen Sie bitte gar nicht erst weiter, sondern scrollen weiter. Sollten Sie allerdings Grund zur Unzufriedenheit haben oder Ihnen die derzeitige Jahresprämie etwas hoch vorkommen, dann können wir Ihnen vermutlich helfen. Wir unterbreiten Ihnen gerne ein unverbindliches und preisgünstiges Angebot mit exzellenten Versicherungsbedingungen. Senden Sie uns einfach eine Mail an info@forsbeck.de .

Wir lassen Sie nicht alleine! Bei uns haben Sie Ihren ganz persönlichen Ansprechpartner. Wir bieten Ihnen kompetente Beratung sowie schnelle und unkomplizierte Hilfe im Schadensfall.

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Kontonummer und Bankleitzahl haben ausgedient

Seit Anfang Februar können Kontoinhaber Überweisungen und Lastschriften nur noch mit der internationalen Bankkontonummer IBAN beauftragen, die bisherige Übergangsregelung lief Ende Januar aus.

Die Geldinstitute hatten zuletzt die bekannte Kombination aus Bankleitzahl und Kontonummer in die künftig zwingend vorgeschriebene IBAN "übesetzt". Wer bis jetzt noch nicht umgestellt hat oder veraltete Überweisungsträger verwendet, muss nun damit rechnen, dass das Finanzinstitut Überweisungen nicht mehr ausführt. Unangenehme Folge: Mahnungen können ins Haus stehen.


Die IBAN setzt sich größtenteils aus bekannten Zahlen zusammen: Aus dem Länderkennzeichen DE für Deutschland, einer zweistelligen Prüfzahl und der bisherigen Bankleitzahl sowie der Kontonummer. Mit der zweistelligen Prüfzahl werden Fehlüberweisungen durch Zahlendreher verhindert. Kredit- und EC-Karten sollen beim turnusgemäßen Kartenaustausch mit der neuen IBAN-Kennzeichnung versehen werden.

Quelle: Meldung der Bundesregierung vom 1. Februar 2016


Autoversicherer machen Schadenregulierung einfacher

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Wer in eine Massenkarambolage verwickelt wird, muss sich um die Regulierung der Schäden zukünftig kaum noch Sorgen machen. Die deutschen Kraftfahrtversicherer haben ihre Vereinbarung zur Schadenregulierung nach Massenunfällen zugunsten der Unfallbeteiligten geändert.

Fahrer und Insassen beteiligter Fahrzeuge können sich bei einer Massenkarambolage ab sofort direkt an den jeweiligen Kfz-Haftpflichtversicherer wenden. Dieser übernimmt die Personen- und Sachschäden des Fahrers und der Insassen sowie die Schäden am Auto – auch wenn der Halter keine Kaskoversicherung abgeschlossen hat. Auf den Schadenfreiheitsrabatt des Halters wird der Massenunfall nicht angerechnet. Außerdem sinkt die grundsätzliche Hürde für die Anerkennung als Massenunfall von 50 auf 40 Fahrzeuge.

Weil die Unfallverursacher nach einem Massenunfall meist nicht genau ermittelt werden können und/oder der individuelle Schuldanteil nicht ausreichend festgestellt werden kann, geben die neuen Regeln den Unfallopfern mehr Sicherheit. Denn: Die Schäden werden grundsätzlich in voller Höhe von den Kfz-Haftpflichtversicherern der beteiligten Fahrzeuge übernommen. Das bedeutet eine Verbesserung, denn bislang trugen die im GDV organisierten Kfz-Versicherer nur bei einem reinen Heckschaden 100 Prozent der Kosten. Bei Schäden an Front und Heck sowie bei Totalschäden wurden zwei Drittel übernommen, bei einem reinen Frontschaden 25 Prozent. Zuständig für die Schadenregulierung waren zudem oft nicht die eigenen Kfz-Haftpflichtversicherer, sondern andere beauftragte Versicherungsunternehmen.

Drei Bedingungen müssen allerdings erfüllt sein, damit eine solche freiwillige Regulierungsaktion der Versicherer in Gang gesetzt wird: Erstens darf die Polizei keinen Verursacher festgestellt haben, zweitens müssen mindestens 40 Fahrzeuge beteiligt gewesen sein – ist der Unfallhergang nur schwer nachvollziehbar, reichen bereits 20 Fahrzeuge – und drittens muss das gesamte Unfallgeschehen in einem engen zeitlichen und räumlichen Zusammenhang stattgefunden haben.

Quelle: Pressemeldung des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) vom 5. November 2015


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